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Mittelstands-Studie: Rendite-Turbo Digitalisierung – Outperformer setzen auf IoT, KI und Co

Für 37 Prozent der mittelständischen Unternehmen mit überdurchschnittlicher Rendite hat die Digitalisierung in der laufenden lnvestitionsplanung eine sehr wichtige Bedeutung.

Für 37 Prozent der mittelständischen Unternehmen mit überdurchschnittlicher Rendite haben Themen wie das Internet der Dinge oder Künstliche Intelligenz in der laufenden Investitionsplanung eine sehr wichtige Bedeutung. Zum Vergleich: Nur bei 18 Prozent der Unternehmen mit einer durchschnittlichen oder unterdurchschnittlichen Rendite stehen diese Themen ganz oben auf der Agenda. Das sind Ergebnisse der Studie „Finanzierungsmonitor 2019“. creditshelf, der Gestalter digitaler Mittelstandsfinanzierung hat dafür zusammen mit der TU Darmstadt 200 Finanzentscheider aus mittelständischen Industrie-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen befragt.

„Die hohe Investitions-Bereitschaft im Bereich der Digitalisierung wirkt sich offenbar direkt auf die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Unternehmen aus“, sagt Dr. Daniel Bartsch, Vorstand und Gründungspartner von creditshelf. Die Outperformer zeigten sich gegenüber ihren Mitbewerbern offener für die Möglichkeiten der neuen Technologien. Auch wenn die unmittelbaren Finanzierungskosten hoch seien, könnten die Investitionen „in den Unternehmen wichtige Impulse liefern und zum Teil erhebliche Effizienzsteigerungen bewirken ", erläutert Bartsch.

Die Vorteile eines digital offensiv aufgestellten Unternehmens sieht auch Prof. Dr. Dirk Schiereck. Der Leiter des Fachgebiets Unternehmensfinanzierung an der TU Darmstadt hat beobachtet, dass Digitalisierungsprojekten seit Jahren ein immer größerer Spielraum eingeräumt werde. „Für insgesamt 72 Prozent der für die Studie befragten Unternehmen hat die Digitalisierung in ihren aktuellen Investitionsplanungen eine wichtige oder sogar eine sehr wichtige Bedeutung“, so der Finanzierungsexperte. „Gleichzeitig befürchten mehr als zwei Drittel der Betriebe, dass die Finanzierung zum Flaschenhals bei der Digitalisierung des Unternehmens werden könnte.“ Die Zahlen seien ein Beleg dafür, dass „Banken den Mittelstand bei diesen kostenintensiven Investitionen zielgerichtet unterstützen müssten, um langfristig die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu sichern.“, erklärt Schiereck, der den „Finanzierungsmonitor“ seit seiner ersten Auflage im Jahre 2016 wissenschaftlich begleitet.

Mehr als jedes vierte Unternehmen benötigt in diesem Jahr auf jeden Fall eine Finanzierung, um seine Digitalisierungsprojekte wie gewünscht voranzutreiben. Im Handel ist laut dem „Finanzierungsmonitor“ sogar gut ein Drittel auf Fremdkapital angewiesen. „Der Investitionsdruck wird branchenübergreifend auch in den kommenden Jahren hoch bleiben“, so creditshelf-COO Bartsch. „Gleiches gilt aber auch für die Renditechancen durch Digitalisierung.“

Über die Studie „Finanzierungsmonitor 2019“

Die Studie "Finanzierungsmonitor 2019" beruht auf einer Ende 2018 durchgeführten Befragung des digitalen Mittelstandsfinanzierers creditshelf (www.creditshelf.com). Insgesamt nahmen 200 Finanzentscheider aus mittelständischen Industrie-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen an der Befragung per Online-Erhebung durch ein Marktforschungsinstitut teil. Die Studie wurde wissenschaftlich begleitet von Prof. Dr. Dirk Schiereck, Leiter des Fachgebiets Unternehmensfinanzierung an der TU Darmstadt.

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